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Die Dominikanische Republik ist paradiesisch. Karibische feinsandige Strände umsäumt von Palmen machen diesen Inselstaat aus. Wer möchte dort nicht einmal Urlaub machen.

Die Insel Saona

Besonders beliebt sind die Ausflüge zur Insel Saona. Diese Insel ist das Sinnbild für Karibik und einfach traumhaft schön. Jedes Jahr besuchen mehr als 1 Million Menschen diese paradiesische Insel. Meinen ausführlichen Bericht dazu findet ihr hier.

Naturpool – Piscina Natural

Zum Programm eines Besuches der Insel Saona gehört auch ein Stop am Naturpool, welcher im Nationalpark Cotubanama liegt. Eine Sandbank mit einem Durchmesser von 700m macht es möglich hier Hüfthoch in kristallklarem Wasser zu stehen bzw. zu baden. 

Die Ausflugsveranstalter nutzen den Stop dort, um den Besuchern Drinks zu servieren. Doch die eigentliche Attraktion sind hier die riesigen Seesterne der Gattung Giant Red Cushion Starfish.

Giant Red Cushion Starfish

Diese roten riesigen Seesterne sind einfach toll anzusehen. Leider sind sie aber nur noch selten zu finden. Der Grund, die unzähligen Touristen und ihr Verhalten.

Das Sterben der Seesterne

Jeder will ein Foto mit ihnen. Dazu werden die Seesterne aus dem Wasser gehoben. Was kaum einer weiß, es reichen schon wenige Sekunden an der Wasseroberfläche aus und der Seestern stirbt. Und das alles nur für ein gutes Foto. 

Noch sind sie nicht vom Aussterben bedroht, aber der bestand ist drastisch zurückgegangen.

Das offizielle Verbot

Im  November 2017 wurde ein Erlass des Umweltministeriums herausgegeben. Demnach ist das herausheben der Seesterne verboten. Angeblich sollen als Strafe mehrere Hundert Dollar gezahlt werden.

Das hört sich erst einmal alles toll an. Leider wird das rausheben der Seesterne nicht kontrolliert.

Reiseleiter weisen zwar mittlerweile auf das Verbot hin, selbst tun sie aber auch nichts dagegen. Und so werden weiterhin viele Seesterne sterben, wenn die Touristen nicht endlich umdenken.

Was kann ich tun?

Es ist ganz einfach! Fasst bitte weder Seesterne noch sonstige Tiere, Wirbellose oder anders im Meer an, weder Seesterne noch Korallen. Erfreut euch an der Schönheit der Ozeane und macht lieber unter Wasser ein Foto ohne irgendwas zu berühren.

Nur so kann sich der Bestand der Seesterne vor der Insel Saona eventuell wieder erholen. 

Wichtig ist auch keine Fotos mit entsprechenden Tieren in den sozialen Medien hoch zu laden. Der Hype, der dadurch entstanden ist, hat sicherlich auch dazu beigetragen, dass jeder ein Foto mit solch einem Seestern haben möchte. Macht die Menschen drauf aufmerksam und klärt sie auf.

Nur gemeinsam können wir die Welt ein Stückchen besser machen.“