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Die Ile aux Aigrettes ist eine 26 h große Insel südöstlich von Mauritius und ist ein Naturschutzreservat der Mauritian Wildlife Foundation. Wenn ihr die Insel besuchen möchtet, geht dies nur mit einer geführten Tour, die ihr am besten Vorab bucht.

Überfahrt

Am Meeting Büro waren wir die Einzigen Gäste gewesen. Mein Mann und ich freuten uns somit auf eine private Tour. Mit einem kleinen Boot ging es rüber auf die Insel. Die Überfahrt dauerte nur 5 Min.

Die Unberührte Insel

Die Ile aux Aigrettes ist eine unberührte Insel. Hier gibt es lediglich eine kleine Forschungsstation mit einem mini Shop. Hier haben wir fast alle Souvenirs erworben, da der Erlös dem Erhalt der Insel zu Gute kommt. Das mussten wir natürlich unterstützen.

Die Insel zeigt das ursprüngliche Mauritius. Es ist kaum zu glauben, dass vor 400 Jahren mal alles so aussah. Sie dient vor allem  dem Schutz und der Zucht bestimmter Tierarten, die auf Mauritius endemisch und teilweise fast ausgestorben sind.

Unser Date mit den Riesenschildkröten

Die Ile aux Aigrettes ist die einzige Insel, auf der die Riesenschildkröten frei leben. Hierbei handelt es sich aber um angesiedelte Seychellen Riesenschildkröten.Gleich nach betreten der Insel trafen wir das älteste Tier, ein Männchen das über 105 Jahre alt ist. Ich war auf den ersten Blick verliebt.

Schildkröten haben so empfindliche Panzer. Unter Anleitung durften wir dem alten
Herrn eine Panzermassage geben. Man sah richtig wie er es an manchen Stellen richtig genoss. Wir waren begeistert.

Rundgang über die Insel

Man erklärte uns sehr viel über die Insel und die einzelnen Tiere. Wir liefen einmal quer über die Insel. Zieht euch unbedingt feste Schuhe an und eine Kopfbedeckung und Sonnenschutz nicht vergessen.

Die Tour über die Insel dauert 1 ½ Std. Besonders toll fand ich es durch den Ebenholzwald zu laufen.

Eine Statue vom Dodo durfte natürlich auch nicht fehlen.

Zwischendurch mussten wir immer mal wieder über die ein oder andere Schildkröte krabbeln.

Tierische Begegnungen

Neben den Riesenschildkröten haben wir noch ein paar andere Tiere gesehen. In einer Voliere hingen Flughunde herum. Diese werden wieder versucht zu vermehren, da Mauritius in einem Jahr fast die ganze Spezies ausgerottet hatte. Wir konnten auf unserer Reise zum Glück noch sehr viele frei lebende Flughunde sehen. Die Mauritiustauben ( Pink Pigeon ) nahmen ein kleines Bad.

Richtig cool fand ich ja den Mauritius Taggecko oder den Skink. Auch den Mauritiusweber hatten wir erspäht. Wir hatten wirklich Glück so viele von den Tieren zu sehen. Bei der Tour morgens hatten die Besucher wohl nicht ein einziges Tier entdeckt.