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Wer Urlaub macht konsumiert in der Regel nicht nur Lebensmittel, sondern kauft auch gerne Mitbringsel ein. Hier habe ich euch ein paar Praxistipps zusammengestellt, um den Konsum am Urlaubsort nachhaltiger zu gestalten.

Brauche ich das wirklich?

  • Wir neigen ja gerne dazu eine Menge an Klamotten etc. einzukaufen. Stellt euch wirklich die Frage, ob ihr das neue T-Shirt wirklich benötigt, denn je mehr eurer Gepäck wiegt, desto schwerer ist das Flugzeug und umso mehr Co² wird ausgestoßen.
  • Verzichtet zudem auf z.B.  Deutsche oder Spanische Zeitschriften etc., denn diese müssen natürlich eingeflogen werden, je nachdem wo ihr gerade Urlaub macht.

Klamottenrecycling

Ich achte bei meiner Urlaubsplanung sehr darauf, was ich mitnehme. Oft sortiere ich Klamotten aus. Die gut erhaltenen Sachen nehme ich dann mit in den Urlaub, um sie dort noch ein letztes Mal zu tragen. Im Vorfeld informiere ich mich , wo ich dann meine Sachen vor Ort spenden kann.

Das gleiche mache ich übrigens auch z.B. mit Sonnencreme oder anderen Kosmetikartikeln.

Lokales

Damit auch wirklich die Einheimischen vom Tourismus profitieren:

  • Lokale Hotels, Restaurants, Veranstalter, Guides etc. bevorzugen statt bei großen nationalen und internationalen Ketten zu buchen.
  • Statt im Supermarkt auf lokalen Märkten einkaufen.
  • Keine importierten Lebensmittel kaufen, sondern lieber regionale landwirtschaftliche Produkte.

So erhöht ihr immerhin die Chance, etwas zum lokalen Einkommen bei zu tragen.

Essen und Trinken

  • Im Urlaub kauft man ja gerne Wasser in Plastikflaschen. Achtet, wenn möglich darauf eure Getränke in Glasflaschen zu kaufen. Noch besser, nimmt euch von zu Hause eine Trinkflasche mit und befüllt sie wann immer es euch möglich ist.
  • Haltet euren Fleischkonsum in Grenzen, wenn ihr nicht ganz darauf verzichten könnt und esst bitte keine bedrohten Tierarten.
  • Bitte verzehrt auch keine bedrohten Fische, wie Hai, Schwertfisch, Thunfisch, Wal etc. Eine Orientierungshilfe bietet der Greenpeace Fischratgeber.

Mitbringsel

Man möchte ja doch gerne etwas für die Lieben zu Hause mitbringen oder auch mal für sich selbst als Erinnerung:

  • Kunsthandwerk möglichst direkt beim Produzenten kaufen und somit Zwischenhändler umgehen.
  • Keine Antiquitäten kaufen. Hier macht man sich unter Umständen sogar strafbar.
  • Achtet auf fair gehandelte und biologisch erzeugte Waren. Wenn ihr euch unsicher seid, dann einfach konkret danach fragen.

Lasst uns gemeinsam versuchen die Welt ein Stück besser zu machen und aufhören über anderes Verhalten zu urteilen, ohne unser eigenes in Frage zu stellen.