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Als ich mit einer Freundin Urlaub in der Dominikanischen Republik machte,
war uns von Anfang an klar, dass wir keinen reinen Strandurlaub machen möchten. Wir sind beide Sozialarbeiterinnen und wollten mehr von Land und Leuten sehen, als nur unser Hotel in Punta Cana.

So buchten wir einen Ausflug mit Norbert, einem deutschen Auswanderer, der schon mehr als 20 Jahre auf der Insel lebt. Wir wurden sehr früh morgens abgeholt und ein sehr interessanter und informativer Tag begann.

Besuch auf einem typischen Bauernhof

Wir machten Halt auf einem typischen Bauernhof. Die Landschaft war hier wirklich sehr schön. Überall Palmen, soweit das Auge reicht.

Uns wurde erklärt was alles angebaut wird und das ist wirklich eine Menge. Auf dem Grundstück fand man so ziemlich alles an exotischen Früchten, welche wir alle probieren durften. Hier wird auch Kaffee und Kakao angebaut. Uns wurde gezeigt, wie beides verarbeitet wird. Am Ende konnte man einige Sachen käuflich erwerben. Ich habe ein Stück puren zusammengepressten Kakao gekauft. Dieser muss mit einer Raspel abgehobelt werden. Das ist der beste Kakao, den ich je getrunken habe.

 

Uns wurde noch eine besondere Pflanze vorgestellt, die Graviola. Diese wir auch dort angebaut. Die Einheimischen nutzen diese aufgebrüht als Tee, als ein natürliches Antibiotikum. Die Pflanze soll angeblich auch positive Eigenschaften auf Krebserkrankungen haben.

Wir durften uns zudem das Haus der Leute angucken, um einen Eindruck zu bekommen, wie sie dort leben. Norbert arbeitet mit mehreren Bauernhöfen zusammen, so dass jeder von ihnen unterstützt wird.

Hahnenkämpfe

In der Dominikanischen Republik gibt es zum Vergnügen leider immer noch
Hahnenkämpfe. Auch der Bauer hatte zwei Hähne und demonstrierte uns einen unblutigen Hahnenkampf. Die Kämpfe finden in der Regel in extra errichteten Hahnenkampfarenen statt. Es ist eine verbreitete Tradition und eine Arena ist in jeder Stadt auf der Insel zu finden. Leute wetten hier in hohen Summen.

Markt in Higüey

Higüey ist die Hauptstadt der Provinz La Altagracia der Dominikanischen Republik und einer der bedeutendsten Wallfahrtsorte in der Karibik. Die Basilika ist sehr beeindruckend.

Doch uns zieht es hier auf den Markt. Wir laufen durch das bunte Treiben und bahnen uns einen Weg durch die Gassen. Hier ist es heiß und eng. Der Markt wird ausschließlich von einheimischen genutzt. Es stapeln sich verschiedenste Gemüsesorten und Früchte, sowie Gewürze und Getreide. Für Fleisch gibt es eine eigene Abteilung. Der Gang über den Markt war irgendwie stressig. Wir waren froh, als wir wieder in unserem Bus saßen.

Boca de Yuma

Nur 30 km von Higüey entfernt liegt die kleine Gemeinde Boca de Yuma. Das Dorf ist nach der Mündung des Flusses Yuma benannt. Hier haben wir erst einmal eine Mittagspause eingelegt. Gestärkt machten wir dann eine kleine Bootsfahrt auf dem Yuma. Zahlreiche Pelikane und andere Vögel konnten bestaunt werden. Landschaftlich hat es und hier sehr gut gefallen.