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Es war schon immer ein Traum von mir gewesen nach Santorini zu reisen. 2017 war es endlich soweit. Ich war mit meinen Eltern dort, um ihnen ein wunderschönes Fleckchen auf unserem Planeten zu zeigen und mit ihnen zu erkunden.

Kamari

Kamari ist ein typischer Touristenort. Normalerweise bin ich ja nicht so gerne in solchen Gebieten aber für meine Eltern war es ideal. Hier gibt es einen langen Strand.

Morgens schlafen hier noch die Straßenhunde auf den Liegen und nehmen ein erstes Sonnenbad. Spektakulär ist jedes Mal wenn ein Flugzeug den kleinen Flughafen anfliegt und tief über den Strand fliegt. Es gibt eine Hauptmeile mit vielen Bars und Restaurant, sowe kleinen Shops.

Hotel Kymata

Wir nächtigten im* Hotel Kymata. Es ist klein aber Familiengeführt und das Personal super nett und hilfsbereit. Die Zimmer sind einfach aber sauber. Das Frühstück ist ausreichend, wobei an hier jetzt kein riesen Buffet erwarten darf.

Aufgehalten habe ich mich im Zimmer eh nur zum Schlafen. Weitere Unterkünfte in Kamari findet ihr *hier. Wir mieteten uns ein Auto und dann erkundeten wir die ganze Insel.

Mein Alternativtipp zum Mietwagen: Mietet euch ein Quad. Damit kann man genauso bequem wie mit dem Auto die Insel erkunden mit mehr Abenteuerfeeling.

Crazy Donkey Brewery

Nicht weit mit dem Auto entfernt, liegt die Inseleigene Brauerei. Diese kann man besuchen und sich durch die verschiedenen Sorten probieren.

Fira

Fira ist die Hauptstadt der Insel. Parken kann man hier übrigens kostenlos. Wow, was für eine Aussicht man von hier hat. Direk vor uns im Meer erstrahlt der Vulkan Nea Kameni.

Wir schlenderten durch die vielen kleinen Gassen. Hier nächtigen viele in Unterkünften an den Klippen gelegen, so wie man es kennt. Es sieht toll aus, ich war aber froh das ich nicht dort meine Unterkunft hatte, denn jeden Tag gibt es hier Massen von Menschen, die die Stadt erkunden wollen. Wie die Ameisen fallen sie vom Kreuzfahrtschiff über die Stadt her. Es war sehr wuselig.

Fira

Die Esel taten mir wirklich sehr leid. Vom Hafen muss man erst einen ellen langen Weg hinauf nehmen. Hierzu stehen dann auch gegen Gebühr Esel zur Verfügung. Mir tuen die armen Tiere einfach nur Leid. Also bitte lauft zu Fuß oder nehmt als Alternative die Seilbahn für 6€.

Was es in Fira noch zu entdecken gibt? Das Prähistorisches Museum Thira, das Archäologische Museum und die Katholische Kathedrale St. Johannes. Für Unterkünfte in Fira bitte *hier klicken.

Imerovigli

Nur 2km von Fira entfernt befindet sich das kleien aber bildschöne Dorf Imerovigli. Auch hier hat man eine trauhafte Aussicht. Man findet hier vor allem luxuriöse Unterkünfte. Schaut euch* hier die Übernchtungsmöglichkeiten in Imerovigli an.

Blick auf Imerovigli

Mein Tipp: Macht doch einen tollen Spaziergang und geht zu Fuß
von Fira nach Imerovigli. Es ist eine tolle Strecke. Wer mag kann
noch weitere 8km bis nach Oia gehen.

Oia

Etwas weiter, an den Klippen gelegen, befindet sich der Ort Oia, ausgeprochen Ia. Hier muss man auf dem Parkplatz eine Gebühr von 3 € bezahlen für 5 Stunden.

Es ist dort wirklich wunderschön. Im Gegensatz zu Fira waren hier nur wenige Leute unterwegs. Dafür umso mehr Hochzeitspaare, die Fotos in dieser trauhaften Kulisse machten. Die Häuser mit den blauen Kuppeln sind das beliebteste Fotomotiv. Wir haben hier erst einmal verschnauft und ganz in Ruhe einen Kaffee in einem der Cafes genossen, Aussicht inklusive.

Unterkünfte in Oia findet ihr* hier.

Blick von Oia

Pyrgos

Der kleine Ort Pyrgos liegt nur 5 km von Kamari entfernt. Der Platz in der Dorfmitte ist umgeben von kleinenn Tavernen und Läden. Es macht hier einfach Spaß durch die vielen kleinen malerischen Gassen zu schlendern. Unterkünfte in Pyrgos findet ihr* hier.

Dorf Pyrgos

Perissa

Perissa ist neben Kamari einer der beliebten Orte für einen Strandurlaub. Hier ist es aber deutlich ruhiger als in Kamari. Der Strand ist schwarz und hier kann man auch gut schnorcheln. Wir haben einiges Unterwasser sehen können. In Perissa habt ihr eine große Auswahl an Unterkünften. Schaut mal* hier.

Akrotiri

Der Ort Akrotiri ist vor allem für seine Ausgrabungsstätte bekannt. Ein Besuch der minoischen Ausgrabungen ist hier schon fast ein Muss.

Red Beach

Eine absolute Attraktion bei Akrotiri ist der Red Beach. Wir haben uns erstmal ganz schön verfahren. Vom Parkplatz aus muss man noch ca. 10 Minuten über Klippen laufen.

Der Strand ist total überlaufen und
vernünftig liegen kann man hier auch nicht. Unter Wasser gab es
leider auch nicht viel zu sehen, obwohl hier viele Felsen im Wasser
sind. Tolle* Unterkünfte gibt es auch in Akrotiri.

Red Beach

Mein Tipp: Vlychada

Als wir umherirrten auf der Suche nach dem Red Beach kamen wir an Vlychada vorbei. Hier gibt es einen netten kleinen Hafen mit Tavernen, die Fangfrischen Fisch servieren. Hier gibt es auch einen tollen Strand an dem man seine Ruhe hat, da sich hier kaum Touristen hin verirren. Die Bimssteinwände sind zudem sehr beeindruckend. Highlight ist auch ein Besuch der stillgelegten Tomatenfabrik.

Faros

Faros ist der südlichste Zipfel der Insel, das Kap Akrotiri. Hier kann man sich am Leuchtturm den Sonnenuntergang anschauen.

Mein Geheimtipp: Der Strand Mesa Pigadia

Hier kann man die Seele baumeln lassen. Der Strand liegt zwischen Akrotiri und Faros. Man muss eine Schotterpiste fahren. Hier sind kaum Leute. Es gibt eine Bar an der man sich auch Liegen mieten kann, da es ein Kieselstrand ist. Wir haben hier für 3 Liegen und 2 Sonennschirme 7,50€ bezahlt. Die Sonnenschirme haben zudem abschließbare Boxen für eure Wertgegenstände. Zum Schnorcheln absolut zu empfehlen. Hier gibt es auch eine Höhle, in die ich mich allerdings nicht getraut habe.

 

Vulkan Nea Kameni

Von so ziemlich allen Orten auf der Insel kann man einen Bootsausflug machen. Wir trafen uns morgens an der Argentur, über die wir in Kamari den Ausflug gebucht hatten. Mit dem Bus wurden wir zum Hafen Athinos in der Nähe von Fira gebracht. Heute sollte es auf die Insel  Thirasia gehen mit Zwischenstopp auf dem Vulkan Nea Kameni.

Vulkan Nea Kameni

Die Überfahrt zum Vulkan hat 20 Minuten gedauert. Um den Vulkan zu besteigen muss an nochmal 2,50€ pro Person bezahlen. Bitte denkt unbedingt an eine Kopfbedeckung, genügend Wasser und Sonnenschutzmittel. Es gibt her kein Schatten und der Fußweg nach oben dauert über eine Stunde. Unterwegs kommt man an vielen verschieden Spots an mit jeweiligen Informationen. Zuletzt aktiv war der Nea Kameni im Jahr 1950. Der Abstieg dauert dann nochmal ungefähr 30 Minuten.

Blick auf den Vulkan Nea Kameni
Auf dem Vulkan Nea Kameni

Heiße Quellen

Weiter geht es mit dem Boot. Nach einer kurzen Fahrt ankerte das Schiff. Hier kann man zu den heißen Quellen schwimmen. Dafür hat man 20 Minuten Zeit. Empfohlen wird dies wirklich nur für gute Schwimmer. Es gibt für den Notfall ein kleines Boot mit Rettungsschwimmern. Mein Vater ist los geschwommen. Mir war es eindeutig zu heiß. Bei 38 Grad brauchte ich nicht noch eine heiße Quelle zum baden.

Insel Thirasia

Nach weiteren 40 Minuten erreichten wir endlich die Insel Thirasia. Hier hatten wir 2 Std. zur freien Verfügung. Einige erklommen die vielen Stufen nach oben, andere blieben unten im Hafen. Ich war nicht Seekrank, dafür aaber Landkrank. Ich fühlte mich als sei ich betrunken und mir ging es ziemlich schlecht. So nutzte ich die 2 Std. zum Spazieren gehen und zum Schnorcheln.

Wenn ich schnorcheln wollt passt hier ganz besonders auf. Es gibt sehr viele Seeigel. Es gibt im Hafen nette Lokale zum verweilen. *Übernachten kann man auf der Insel auch.

Insel Thirasia

Rückfahrt

Die Rückfahrt mit dem Schiff dauerte über eine Stunde. Wir hielten noch einmal im Hafen von Oia, da hier einige Leute von Bord gingen um sich den Sonnenuntergang anzugucken. Wir schipperten vorbei an einer malerischen Landschaft und steilen Klippen.

Blick auf Santorini

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