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Das ist mein Erfahrungsbericht über eine nachhaltige Zugreise vom Ruhrgebiet in die Schweiz.

Mit dem Zug in Schweiz reisen? Ob das gut geht? Ich wollte einmal diese Erfahrung machen und nachhaltig in den Urlaub fahren. So schrieb ich meiner Freundin, die in St. Gallen lebt, ob sie Zeit hätte. Ihre Freude war riesig. Ich buchte mir mein Zugsticket und bereits zwei Wochen später sollte es los gehen.

Vom Ruhrgebiet in die Schweiz per Zug

Ich bestellte mir gegen 5 Uhr morgens ein Taxi zum Bahnhof. Es regnete im Ruhrgebiet wie aus Eimern. Mein Zug kam pünktlich. Wenige Minuten später hatte ich meinen ersten Zwischenstopp. Von Bochum aus startete ich und stieg in Hagen um. Morgens um 6 Uhr an einem dunklen Bahngleis zu stehen war nicht das schönste, aber ich war wachsam und entspannt. Meine beste Freundin war bereits wach. Ich telefonierte, um mich besser zu fühlen. Lange musste ich zum Glück nicht warten. Weiter ging die Fahrt mit dem ICE nach Mannheim. Die Fahrt war entspannt. Ich hatte mir vorab einen Sitzplatz gebucht und genoss die Ruhe.

 

Nachhaltige Zugreise

Ankunft in der Schweiz

Der Zug rollte nun über die Grenze. Hallo Schweiz. Ich hatte es schon mal bis nach Zürich geschafft und 5 Minuten zum Umstieg. Das machte mich vorab schon ein bisschen nervös. Jede kleinste Verspätung würde für ein hektisches Unterfangen sorgen. Glück gehabt. Bisher verlief alles absolut nach Fahrplan und meine nachhaltige Zugreise vom Ruhrgebiet in die Schweiz per Zug war jetzt schon ein voller Erfolg. Mein Zug nach St. Gallen fuhr direkt vom gegenüberliegenden Gleis ab. Ausgestiegen und wieder eingestiegen. Ich zückte mein Handy und wollte meiner Freundin schreiben, dass ich pünktlich ankomme. Mist, die Nachricht ging nicht durch. Dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Natürlich funktionierte mein Datenroaming in der Schweiz nicht. Mist. Was nun? Ich hatte in Zürich noch 2 Minuten. Die Zeit nutzte ich und versuchte mich in das WLAN des Bahnhofs einzuloggen. Geklappt. Die Nachricht an meine Freundin ging raus. Ich war erleichtert und setzte meine reise fort. In einer Stunde brachte mich der Zug nach St. Gallen, wo ich schon freudig erwartet wurde.

Kosten: ca. 250,00 € für das Zugticket Hin-und Zurück

Umstiege: 3-4

Dauer: 10 -12 Std.

Universitätsstadt St. Gallen

St. Gallen ist eine kleine Perle mitten in der Schweiz. Es gibt einiges zu entdecken und auch die Nachtschwärmer kommen voll auf ihre Kosten. Diverse Restaurants und Bars laden zum Schlemmen und genussvollen Abenden ein. In nur wenigen Minuten gelangst du sogar an den Bodensee. Berge gibt es auch. Für mich war die Stadt die perfekte Basis für erlebnisreiche Ausflugsziele in der Umgebung. Die Altstadt ist malerisch.

 

Säntis - Der Berg der mich verzauberte

Was wäre denn ein Besuch in der Schweiz, ohne einmal in die Bergwelt abzutauchen? Imposant ragt er in den Himmel. Seine Spitze ist mit Schnee bedeckt. Das Bergpanorama hat mich auf den ersten Blick gefesselt. Mit seinen 2509, 1 Metern über den Meeresspiegel ist der Säntis der höchste Berg im Alpstein. Ich stapfte noch im April durch den Schnee und kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. Der Berg ist ein beliebtes Ausflugsziel. Wer mag, kann mit der Bahn hoch hinauf. Auf alle anderen warten zahlreiche Wanderwege durch die schönste unberührte Natur.

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Schokoladenmuseum – Glücksgefühle im Chocolarium in Flawil

Meine Augen funkelten wie die eines kleinen Kindes. Ich habe eine Schwäche für Schokolade. Umso mehr freute ich mich auf den heutigen Tag im Chocolarium, der Glücksfabrik von Munz und Minor. Cori in der Schokoladenfabrik! Ich schwebte im siebten Himmel schon als ich die Eingangshalle betrat. Die Interaktive Ausstellung lädt zum Ausprobieren und Mitmachen ein. Wie wird die Schokolade hergestellt und verpackt? Schritt für Schritt bahnten wir uns durch den Genusshimmel. Endlich angekommen. Mehrere Schokoladensorten wollten von mir probiert werden. An den Schokobrunnen konnte ich kosten und driftete in eine wahre Geschmacksexplosion ab. Neben Vollmilch, Zartbitter und weißer Schokolade gab es sogar vegane Alternativen zu kosten. Mhmmmmm. Auch beim Rundgang durch die Fabrik durfte immer wieder genascht werden.

Der Besuch im Chocolarium war ein voller Erfolg.

Chocolarium

Schaukäserei Appenzell

Ich liebe Käse. Was durfte also auf dem Programm bei meinem Besuch in der Schweiz nicht fehlen? Klar, ein Besuch der Käserei Appenzell. Wie wird der Käse hergestellt und viel wichtiger, wie schmeckt er? Das wollte ich unbedingt herausfinden. Am Eingang stieg mir schon der Geruch nach Käse in die Nase. Ich schnupperte vor mich hin und genoss das Kitzeln in der Nase. Die Schaukäserei ist ein Spaß für die ganze Familie. Im Eintrittspreis enthalten ist unter anderem ein Probierpaket des köstlichen Käses. Beim Rundgang erfährst du alles über die Käseherstellung. An einer Station kannst du dir zudem kostenfrei deine eigene Kräutermischung mixen.

Schaukäserei Appenzell
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Rheinfall – Europas größter Wasserfall

Am besten kommst du von St. Gallen aus mit dem Zug zum Rheinfall. Die Station hält direkt am Eingang zum Wasserfallspektakel. Das hat mir besonders gut gefallen. Der Rheinfall gehört zu den größten Wasserfällen in Europa. Das Wasser hörte ich schon von weitem Rauschen. Gewaltig bahnte es sich seinen Weg. Die Farben schimmerten in den schönsten blau und türkis Tönen. Als Wasserfallfan durfte ich den Rheinfall nicht verpassen.

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Du kannst dir den Wasserfall von der gegenüberliegenden Seite ansehen oder Eintritt zahlen und ganz nah herankommen. Über eine Treppe gelangst du auf Augenhöhe mit den Strömungen. Du kannst die Wucht spüren, während das Rauschen ohrenbetäubend laut ist und dir das Wasser ins Gesicht spritzt. Du möchtest deine Drohe fliegen lassen? Das ist kein Problem. Du kannst dir vorab eine Erlaubnis holen. Via E-Mail gelingt dies Problemlos und schnell. Rundherum laden außerdem Pfade zu tollen Spaziergängen in die Natur ein.

Rheinfall
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Nachhaltige Zugreise mit meinem Lieblingsoutfit von Vaude

So eine Zugreise kann anstrengend sein. Umso wichtiger ist es mir gemütliche Kleidung zu tragen, die auch noch alltagstauglich ist. Mein Lieblingsoutfit von Vaude durfte da nicht fehlen.

Comyou Pants

Die Comyou Pants ist so bequem wie eine Jogginghose und sieht dazu noch stylisch aus

  • Wind- und wasserabweisend
  • Elastisches Material

Planegg Rucksack

Mein Lieblingsteil ist der Planegg Rucksack mit Rollverschluss. Ich trage ihn täglich. Im Büro, auf dem Fahrrad, beim Wandern, einfach immer.

  • Reflektierende Elemente
  • Wasserdicht
  • aus anteilig recyceltem Material hergestellt
  • 17 | Fassungsvermögen
  • Separates Laptopfach

 

Vaude
Vom Ruhrgebiet in die Schweiz per Zug

Yaras V Jacket

Die leichte Yaras V Jacket ist multifunktional einsetzbar und ein Muss in meinem Reisegepäck.

  • wasser- und winddicht
  • mit Taillenregulierung
  • klimaneutral; umweltfreundlich aus überwiegend recycelten Materialien hergestellt

 

 

Redmont 3.0 Sneaker

Die Redmont 3.0 Sneaker sind noch so ein Allrounder. Perfekt für Freizeit und Büro. Ich liebe sie.

  • aus hautfreundlicher Bio-Baumwolle und Naturkautschuk
  • ergonomische Fußbett aus Naturfasern

 

Neyland T-Shirt

  • Kühlendes T-shirt = perfekt zum Wandern
  • ressourcenschonend hergestellt
  • geruchshemmend, schnelltrocknend, pflegeleicht

 

Warum Vaude?

VAUDE steht für die Liebe zur Natur, für Einklang und Gleichgewicht mit der Umwelt und ist seit dem 01.01.22 mit allen weltweit hergestellten Produkten klimaneutral. Das Outfit ist ein echter Allrounder. Ich trage es in den Bergen, auf Reisen und im Alltag. Sieht nicht nur toll aus, ist auch super funktional und bequem. VAUDE ist und bleibt meine Lieblings Outdoor Marke!

Die Rückfahrt meiner nachhaltigen Zugreise in die Schweiz – Mein Fazit

Ich möchte ehrlich sein und rede nicht um den heißen Brei herum. Meine Rückfahrt war die reinste Katastrophe. Statt der vorgesehenen 10 Stunden habe ich letztendlich 15 Stunden gebraucht. Mein Umstieg in Zürich hat ohne Probleme geklappt. Als der nächste Zug dann aber in Basel stoppte und nicht mehr weiterfuhr wurde ich nervös. Über eine Stunde steckte ich dort fest. Meine Anschlussverbindung war natürlich futsch. Sobald der Zug die deutsche Grenze überfuhr, googelte ich nach der nächsten Verbindung. So verbrachte ich jede Minute damit eine neue Zugverbindung herauszusuchen. Ich stieg ein und wieder aus. Einen Sitzplatz hatte ich auch nicht mehr ergattern können. Egal. Ich machte es mir auf dem Boden gemütlich. Ob ich ein bisschen fertig war? Na klar. Nach 1 Stunden erreichte ich letztendlich das Ruhrgebiet. Hundemüde fiel ich in mein Bett. Ob ich noch einmal eine nachhaltige Zugreise vom Ruhrgebiet in die Schweiz wagen würde? Immer wieder. Für mich war es das reinste Abenteuer. Mit der Rückfahrt hatte ich Pech. Es kann immer etwas passieren. Ich habe dennoch viele nette Menschen getroffen, habe einiges auf der Fahrt gesehen und tolle Gespräche geführt. Das war und ist es mir immer wieder wert, auch der Umwelt zuliebe. Ich verbuche meine nachhaltige Zugreise vom Ruhrgebiet in die Schweiz per Zug als vollen Erfolg und freue mich schon auf mein nächstes Abenteuer.  

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